Palaöliberalismus

"Aufgrund der behaupteten Nähe des »evolutorischen Liberalismus« zum historischen

»Laissez-faire-Liberalismus« bezeichnen Röpke und Rüstow die Konzeption

Friedrich August von Hayeks, mehr aber noch die Konzeption seines Lehrers

Ludwig von Mises als »Alt-« bzw. »Paläoliberalismus«, der dem Neoliberalismus

gegenübergestellt wird. Zweckmäßiger erscheint es jedoch, analog zu

Becker die Konzeption Hayeks dem Ordoliberalismus (i.w.S.) zuzuordnen und

den Begriff des Alt- bzw. Paläoliberalismus für die »extremere« Konzeption der

von Carl Menger begründeten und von Ludwig von Mises fortgeführten Österreichischen

Schule zu reservieren"

 

.... Paläoliberalismus

Staatsinteresse

Ich habe gerade eine juristische Abhandlung einer Freundin überflogen und folgender Satz hat sich bei mir eingebrannt:

"Ein Zusammenlesen der relevanten Normen Art. 35 und Art. 51 hat ergeben, dass jede Ausübung der Vereinigungsfreiheit unter dem Vorbehalt ihrer Vereinbarkeit mit übergeordneten Kollektiv- und Staatsinteressen steht und dem chinesischen Bürger somit grundsätzlich verwehrt ist, sich gegen den Staat zusammenzuschließen." (J. Asche)

Staatsinteresse so wird aus dieser Konklusion deutlich, ist wirklich das Interesse des Staates und nicht das aller Bürger. Staatsinteresse und Allgemeinwohl (was auch immer das heißen mag) sind grundsätzlich nicht unbedingt deckungsgleich (Die Public Choice Theorie würde den Satz wohl deutlich härter formulieren). Das Staatsinteresse wiederum ist natürlich auch nicht das Interesse des gesamten Staatsapparats, sondern zerfällt wiederum in Interessen innerhalb des Staatsapparats. Dabei können unterschiedliche Ministerien bspw. auch deutlich unterschiedliche Interessen haben. Vom Begriff "Staatsinteresse" ist deshalb streng abzuraten.

«Nicht Keynes hatte recht, sondern Hayek» (Dossiers, NZZ Online)

In der NZZ vom 5. 9. 09 führte George Akerlof aus, die Finanzkrise sei durch das Überschiessen «spekulativer Märkte» zu erklären. Joachim Starbatty sieht die Hauptursache dagegen in der zu lockeren Geldpolitik.
via nzz.ch

Starbatty besinnt sich in diesem Artikel zurück auf die Grundlagen der österreichischen Wirtschaftstheorie und liefert einige interessante Argumente, weswegen keynesianische Wirtschaftspolitik in Zeiten der Krise einem Raubzug gegen die Bürgern gleichkommt.

Starbatty: Nicht Keynes hatte recht, sondern Hayek

Der Tübinger Emeritus Starbatty spricht sich im Angesicht der Wirtschaftskrise für Hayek und Mises aus und verwirft Keynes Lehren: " Um ein spöttisches Wort Joseph Schumpeters abzuwandeln: Keynes, der Meisterkoch, hat simple Kost angerichtet, an der sich die Zunft der Ökonomen delektiert hat. Auf «vermutlich» und «verschiedenen Gründen» ist seine Analyse aufgebaut, die uns verlockt hat, Erkenntnisse, die vor ihm gegolten haben, geringzuschätzen und unser Denken von nichtssagenden oder mehrdeutigen Floskeln leiten zu lassen."

http://www.nzz.ch/hintergrund/dossiers/umwaelzungen_in_der_wirtschaft/finanzkrise/nicht_keynes_hatte_recht_sondern_hayek_1.3771437.html


Staatsgeld für alle: Das Elend der FDP - Wirtschaftspolitik - Wirtschaft - FAZ.NET

Nun liefert auch die FDP die Menschen dem süßen Gift des Nanny-Staates aus, einer Weltbeglückung mit Geld vom Berliner Himmel, mithin einer Symbiose zwischen Volk und Staat, die längst beide Teile korrumpiert. Viel zu lange schon wurden die Bürger systematisch entmündigt, die Hand aufzuhalten. Ein kostenloser Krippenplatz für die einen, 150 Euro Begrüßungsprämie („Betreuungsgeld oder -gutschein“) für die anderen, ein gebührenfreies Studium und eine subventionierte private Altersvorsorge für alle: Allemal wird die Erwartung genährt und bestätigt, dass der Staat die wichtigen Sachen in die Hand nimmt oder wenigstens überall noch etwas Geld drauflegt.

Die FDP wird nach der CDU so zur dritten SPD!